Trelleborg, das Tor zum Süden, ist oft der erste Ort, den man passiert, wenn man nach Schweden kommt. Es ist aber oft so, dass man einfach nur durch die Stadt hindurchfährt, ohne sie eines Blickes zu würdigen. Das ist ein bisschen schade, denn in Trelleborg befindet sich unter anderem der Nachbau der Trelleburg in Originalgrösse. Diese Burg ist eine kreisrunde Holzburg der Wikinger, wie sie hier vor ca. Tausend Jahren existiert haben muss. Hier kann man mehr über die Wikinger erfahren, genau so wie im Städtischen Museum und dem Freilichtmuseum des Wikingerrreservates in Foteviken, einen Steinwurf von der Stadt entfernt. Auch der südlichste Punkt Schwedens, das Kap Smygehuk, liegt unweit der Stadt. Dort lädt ein kleiner Leuchtturm mit einem typisch schwedischen Minimuseum zum Verweilen ein.
Von Trelleborg aus in Richtung Norden passiert man dann die weite Ebene des Söderslätts, ehe man zum Beispiel Schloss Svaneholm erreicht. Von dort ist es dann nur noch ein kleines Stück auf den Romeleåsen, einen Höhenzug, den man mit Fug und Recht als die Schonischen Alpen bezeichnen kann. Der höchste Punkt liegt zwar nur knapp 180 Meter hoch, ist aber im Winter einigermassen schneesicher. Vom nicht weit davon entfernten Steinberg bietet sich ein hervorragender Blick gen Süden über das Söderslätt und auf die Stadt Malmö.
