Kopenhagen – die Stadt der Städte Nordeuropas, die Perle am Öresund, die älteste Haupstadt Nordeuropas ist immer eine Reise wert. Und diese Reise führt hier durch eine fast neunhundertjährige Geschichte.
Die längste Einkaufsmeile weit und breit, der Ströget, und die längste Kneipe der Welt, Nyhavn, wo sich schon Hans Christian Andersen vor 150 Jahren die Inspiration zu seiner kleinen Meerjungfrau, die ihrerseits mit mehr als drei Millionen Besuchern jährlich die wohl begehrteste Jungfrau der Welt ist – all diese Superlative findet man in dieser charmanten Stadt, die auf -zig Inseln angesiedelt auch als das Venedig des Nordens angesehen werden könnte – wenn dieser Titel nicht schon an Sankt Petersburg vergeben wäre.
Eine dieser Inseln ist Christianshavn, auf der sich die gleichnamige unter König Christian IV. im 17. Jahrhundert im holländischen Stil erbaute Vorstadt befindet – und gleich nebenan, in einem alten Fort Christiania, die etwas andere Republik innerhalb Kopenhagens.
Altehrwürdige Königsschlösser wie Christiansborg, Amalienborg, Rosenborg und Charlottenlund geben sich genau so die Ehre wie das neue fantastische Opernhaus gegenüber von Amaliehavn oder der berühmte Langelinie-Kai, an dem die Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt bei ihren Besuchen in Kopenhagen anlegen. Im Zentrum der Stadt lockt der älteste Vergnügungspark der Welt, der Vater aller Disney- und Legoländer, das 1843 eröffnete Tivoli, den Besucher an - und gleich daneben das Wachsfigurenkabinett des Monsieur Tussaud und das Rathaus mit seinem 110 Meter hohen Turm, der gleichermassen eine der Landmarken der Stadt Kopenhagen ist.
Und natürlich nicht zu vergessen die unglaubliche Vielzahl von Kirchen und anderen Gotteshäusern: der evangelische Liebfrauendom, in dem die bislang letzte königliche Hochzeit zwischen dem Thronfolger und seiner australischen Traumfrau, Mary, stattfand, die Hofkirche und die Schlosskirche, die älteste Kirche der Stadt, die deutsche 1450 erbaute Petrikirche – all das im historischen Stadtzentrum, einen Steinwurf vom Ströget entfernt und in unmittelbarer Nachbarschaft der alten, um 1830 erbauten Synagoge in der Krystallgade. An der Bredgade in der Friedrichstadt befindet sich der katholische Dom und ihm gegenüber die Russisch-Orthodoxe Alexander-Newski-Kirche, die ihrerseits unmittelbar neben der dem Petersdom von Rom nicht unähnlichen Marmor- oder Friedrichkirche liegt. Diese wiederum rundet die königliche Silhouette des Schlosses Amalienborg ab, des Wohnsitzes der dänischen Königin und des Thronfolgerpaares.
Aber Kopenhagen ist auch eine der Welthauptstädte der Bierbraukunst mit der Tuborg- und der Carlsberg-Brauerei und eine Stadt der Museen: das Nationalmuseum, die Carlsberger Glyptothek, das Thorvaldsen-Museum, das Experimentarium, aber auch das kleine Jüdische Museum in der alten Bibliothek gleich neben dem Schwarzen Diamanten, dem Bibliotheksneubau aus den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts, laden immer zu einem kleinen Besuch ein. Und der Clou: Mittwochs sind alle staatlichen Museen gratis!
Und fast hätten wir es vergessen. Selbst die Anreise nach Kopenhagen kann über Superlative führen. Mit dem Flugzeug landet man in Nordeuropas grösstem Flughafen, in Kopenhagen-Kastrup, im äussersten Süden der Stadt. Von Osten, von Schweden her erreicht man die Stadt über die neue, 17 Kilometer lange Örsundverbindung, deren Kernstück die längste Drahtseilhochbrücke der Welt ist.
Und wem all das immer noch nicht reicht, um Kopenhagen zu besuchen, der kann auch dahin gehen, wo der Pfeffer wächst – auf die Pfefferinsel, Pepparholmen, nämlich, die künstliche Insel inmitten des Öresund, wo aus der Brücke der Öresundverbindung ein Tunnel wird.
Kommt her, wir zeigen Euch gern diese einzigartige Stadt.
